Zuletzt aktualisiert: 30.11.2025
TLDR
Die beste Zeit zum Posten auf Instagram, Facebook, LinkedIn oder TikTok ist immer dann, wenn deine Zielgruppe nachweislich online ist. Starte mit Benchmarks, nutze Plattform-Insights und teste wenige, klare Zeitfenster über mehrere Wochen.
- Nutze die Insights jeder Plattform statt pauschaler „Best Times“.
- Teste je Kanal maximal drei Zeitfenster und optimiere quartalsweise.
- Organisiere Timing, Inhalte und Community Management in einer klaren Social Media Betreuung.
Warum „die beste Postingzeit“ ein Mythos ist
Viele Teams suchen nach einer universellen Uhrzeit, zu der jeder Post automatisch performt. In der Praxis reagiert jedoch jede Zielgruppe unterschiedlich auf Zeiten und Formate. Außerdem verändern sich Routinen, Homeoffice-Anteile und Algorithmen ständig. Die Auswertungen zu Postingzeiten auf mehreren Netzwerken von Buffer zeigen deshalb nur Durchschnittswerte und empfehlen ausdrücklich eigene Tests. Buffer
So wird klar, dass eine globale Empfehlung nur grobe Orientierung bietet und kein fertiger Redaktionsplan ist.
Wie gehst du grundsätzlich vor, um die beste Postingzeit zu finden?
Zunächst definierst du deine wichtigsten Zielgruppen je Kanal und skizzierst typische Tagesabläufe. Dadurch erkennst du grob, wann diese Menschen wahrscheinlich scrollen, zum Beispiel in Pausen oder am Abend. Anschließend legst du zwei bis drei Startzeitfenster fest, die zu diesen Routinen und zu den gängigen Benchmark-Zeiten aus Studien passen. Eine aktuelle Analyse von Buffer zeigt etwa, dass sich viele Hotspots auf Werktage und Arbeitszeiten konzentrieren, warnt aber vor blindem Kopieren. Buffer
Schließlich testest du diese Slots vier bis sechs Wochen lang konsequent.
Welche Rolle spielt die Postingzeit im Social Media Erfolg?
Die Postingzeit entscheidet, ob deine ersten Minuten gut laufen oder im Leerlauf enden. Gerade in dieser frühen Phase sammelt der Algorithmus Signale wie Klicks, Reaktionen und Wiedergabedauer. Daher ist es sinnvoll, Posts genau dann zu veröffentlichen, wenn ein relevanter Teil deiner Community online ist. Studien zu Postingzeiten auf Instagram und anderen Netzwerken zeigen, dass Beiträge mit starkem Start oft deutlich mehr Reichweite erzielen als Inhalte ohne frühe Interaktionen.
So zahlt gutes Timing direkt auf Reichweite, Engagement und später auch Leads ein.
Wie findest du die beste Zeit zum Posten auf Instagram?
Auf Instagram startest du am besten mit einem Business oder Creator Konto, damit du auf Insights zugreifen kannst. Laut dem offiziellen Leitfaden zu Instagram Insights kannst du dort nachsehen, wann deine Follower besonders aktiv sind und welche Formate gut funktionieren. Facebook
Anschließend wählst du zwei bis drei Zeitfenster, etwa Mittag, später Nachmittag und früher Abend, und testest diese über mehrere Wochen. Außerdem unterscheidest du zwischen Reels, Feed-Posts und Stories, da sie oft leicht andere Peak-Zeiten haben.
Wie findest du die beste Zeit zum Posten auf Facebook?
Für Facebook nutzt du am sinnvollsten die Insights deiner Seite oder die Meta Business Suite. Meta erklärt im Hilfecenter, wie du mit Page Insights erkennst, wann Fans online sind und welche Beiträge stark performen. Facebook
Auf dieser Basis definierst du ein bis zwei Hauptzeiten pro Tag, etwa Vormittag und später Nachmittag. Außerdem prüfst du, ob deine Community am Wochenende aktiver ist als unter der Woche. Abschließend bündelst du Posts in starke Slots und reduzierst schwache Zeiten, besonders wenn du zusätzlich mit Ads arbeitest.
Wie findest du die beste Zeit zum Posten auf LinkedIn?
LinkedIn wird überwiegend beruflich genutzt, daher orientierst du dich zunächst an Bürozeiten. Gute Startpunkte sind morgens vor Arbeitsbeginn, in der Mittagspause und am frühen Abend. LinkedIn beschreibt im Bereich Page Analytics, wie du Besucherverhalten, Content-Performance und Follower-Entwicklung auswertest. LinkedIn
Anschließend testest du vor allem Tage zwischen Dienstag und Donnerstag, weil viele Nutzer dann besonders aktiv sind. So kannst du deine wichti
Wie findest du die beste Zeit zum Posten auf TikTok?
TikTok reagiert sehr sensibel auf Timing, weil der For You Feed frische Signale schnell bewertet. Zunächst schaust du in die TikTok Analytics und prüfst, wann deine Zielgruppe am häufigsten aktiv ist. TikTok beschreibt im Analytics Bereich, wie du Reichweite, Videoaufrufe und Zielgruppeninformationen auswerten kannst. TikTok For Business
Danach wählst du zwei bis drei Slots, zum Beispiel späten Nachmittag oder frühen Abend, und testest dort verschiedene Videoformate. So erkennst du, wann deine Clips am ehesten im Feed durchstarten.
Welche Tools helfen dir bei Analyse und Testing der Postingzeiten?
ür den Einstieg reichen die nativen Analytics der Plattformen, da sie die zuverlässigsten Daten liefern. Dort findest du Informationen zu Follower-Aktivität, Reichweite, Interaktionen und Top-Posts. Zusätzlich lohnt sich ein Social Media Management Tool, wenn du mehrere Kanäle parallel betreust. Meta beschreibt zum Beispiel in der Hilfe zu Insights in der Meta Business Suite, wie du organische und bezahlte Ergebnisse von Facebook und Instagram zentral auswertest. Facebook
So erkennst du schneller, welche Zeitfenster kanalübergreifend gut funktionieren und wie du deine Social Media Betreuung strukturierst.
Mehr zur inhaltlichen Planung findest du im Bereich Content Creation. Zusätzlich zeigt dir unser Überblick Social Media Marketing, wie Postingzeiten in deinen Kanal-Mix passen.
Wie integrierst du Postingzeiten in deine Social Media Betreuung und in Zusammenarbeit mit einer Social Media Agentur?
Zunächst legst du Ziele pro Kanal fest, zum Beispiel Reichweite, Leads oder Bewerbungen. Anschließend verknüpfst du diese Ziele mit Formaten und passenden Zeitfenstern in einem Redaktionsplan. Meta zeigt im zentralen Business Help Center, wie du Seiten, Ads und Reporting in einer Struktur organisierst, was du als Vorbild für deine eigenen Prozesse nutzen kannst.
Außerdem definierst du, wer Ergebnisse auswertet, wie oft Reporting stattfindet und welche Kennzahlen entscheiden. Wenn du mit einer Social Media Agentur arbeitest, sollte sie Timing-Tests, Contentproduktion und Community Management eng koordinieren.
Fazit
Zusammengefasst gibt es keine perfekte Uhrzeit, sondern nur Daten, aus denen du gute Hypothesen ableitest. Deshalb solltest du Benchmarks, Insights und strukturierte Tests bewusst kombinieren. Eine Sammlung mit aktuellen Benchmarks und Heatmaps findest du zum Beispiel in den Social Media Insights von Buffer, die du als Startpunkt für eigene Tests nutzen kannst.
Eine regelmäßige Überprüfung deiner Zeitfenster lohnt sich, damit du Veränderungen früh erkennst. Wenn dir dafür Zeit oder Tools fehlen, kann eine spezialisierte Social Media Agentur deine Social Media Betreuung so organisieren, dass Timing, Inhalte und Kampagnen sauber zusammenspielen.
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FAQ
LinkedIn ist stärker auf berufliche Inhalte ausgerichtet, daher liegen gute Postingzeiten meist rund um klassische Bürozeiten, insbesondere zwischen Dienstag und Donnerstag. Gleichzeitig arbeitet LinkedIn mit einem Algorithmus, der Relevanz höher gewichtet als reine Chronologie, sodass auch ältere Posts erneut Reichweite erhalten können. Trotzdem hilft es dem Algorithmus, wenn ein Beitrag früh Engagement bekommt. Deshalb solltest du vor allem Zeiten testen, in denen deine Zielgruppe typischerweise recherchiert, lernt oder aktiv netzwerkt, also morgens, mittags und am frühen Abend. Ergänzend unterstützen dich LinkedIn Analytics dabei, zu prüfen, wann deine Follower online sind und welche Inhalte zu diesen Zeiten besonders gut funktionieren.
TikTok ist extrem schnell und stark auf den For You Feed ausgerichtet, der frische Inhalte bevorzugt. Deshalb kann die Postingzeit hier besonders viel ausmachen, weil ein Video in den ersten Minuten und Stunden genug Signale sammeln muss. Viele Analysen zeigen klare durchschnittliche Peaks, doch deine Community kann davon abweichen, etwa durch sehr späte oder sehr frühe Nutzung. Daher ist es wichtig, TikTok Analytics intensiv zu nutzen und gezielt zu testen, wann deine Zielgruppe wirklich aktiv ist. Zusätzlich solltest du prüfen, welche Tageszeiten für welche Formate geeignet sind, etwa kurze Trends, edukative Inhalte oder längere Storytelling Videos.
Grundsätzlich reicht es, deine Postingzeiten alle ein bis drei Monate strukturiert zu überprüfen, solange du regelmäßig Content veröffentlichst. Zunächst schaust du dir über diesen Zeitraum hinweg Reichweite, Interaktionsraten und Klicks je Postingzeit an. Dann identifizierst du die besten und die schwächsten Slots und passt deinen Redaktionsplan entsprechend an. Außerdem lohnt sich ein zusätzliches Review nach größeren Veränderungen, zum Beispiel nach Algorithmus Updates, saisonalen Peaks oder Kampagnenstarts. Schließlich hilft dir eine professionelle Social Media Betreuung oder eine Social Media Agentur, solche Zeitfenster Reviews fest in deinen Prozess einzubauen, damit dein Timing nicht vom Zufall abhängt.
Sobald mehrere Kanäle, verschiedene Zielgruppen und ein relevantes Mediabudget ins Spiel kommen, lohnt sich eine Social Media Agentur oft sehr schnell. Intern fehlt dann häufig die Zeit, kanalübergreifend zu testen, Insights zu interpretieren und Reporting sauber aufzubereiten. Eine Agentur kann Benchmark Daten, Plattform Updates und eigene Erfahrung bündeln, um deine Postingzeiten kontinuierlich zu optimieren. Außerdem entlastet sie dein Team beim Aufsetzen von Dashboards, UTM Tracking und A/B Tests, sodass du Entscheidungen auf Basis sauberer Zahlen triffst. Schließlich profitierst du davon, dass Strategie, Content und Postingzeiten professionell aufeinander abgestimmt werden.
Weiterführende Services
Auf Basis deines Audits verankern wir klare Prozesse und Antwortzeiten in unserer Social Media Betreuung. Außerdem entwickeln wir aus wiederkehrenden Fragen skalierbare Q&A Formate in der Content Creation. So steigen Reichweite, Vertrauen und Abschlussquoten nachhaltig.