Zuletzt aktualisiert: 13.02.2026
TLDR
Meta Andromeda verändert, wie Anzeigen ausgewählt werden. Deshalb zählt Creative Vielfalt stärker als Micro Targeting. Wer Kampagnen vereinfacht und Variationen liefert, stabilisiert Lernen und Effizienz.
- Außerdem: weniger Ad Sets, mehr Budget pro Signal.
- Somit: Creative Produktion wird zum Wachstumshebel.
- Schließlich: Tracking sauber halten, sonst lernt das System langsamer.
Was ändert sich
Was ist Meta Andromeda und was bedeutet das Update technisch?
Andromeda ist Metas Ads Retrieval Engine. Also der Teil, der aus sehr vielen möglichen Anzeigen eine kleine Auswahl bildet, die anschließend in Ranking und Auktion weiterläuft. Damit greift Andromeda früher als viele Optimierungen, die du im Ads Manager siehst. Meta beschreibt, dass Andromeda die Retrieval Qualität verbessert und in ausgewählten Segmenten eine bessere Anzeigenqualität erreicht. Konkret nennt Meta eine Recall Verbesserung von 6 Prozent sowie eine Verbesserung der Ad Quality von 8 Prozent. Dadurch kann das System mehr Varianten sinnvoll verarbeiten, während es gleichzeitig strengere Latenzanforderungen einhält. Außerdem baut Meta dafür auf eine hierarchische Index Struktur und leistungsfähige Hardware. Das ist wichtig, weil Creative Libraries durch Automatisierung und Varianten stark wachsen. Folglich verändert sich für Werbetreibende der Alltag: Du gewinnst weniger durch Mikro Einstellungen, jedoch mehr durch Inputs, die das System wirklich versteht, vor allem Creatives, Ziel und Messung. Meta
Wenn du Creatives systematischer planen willst, hilft dir unser Bereich Content Creation. Außerdem zeigt dir unsere Übersicht Social Media Marketing, wie du Formate und Kanäle sinnvoll kombinierst.
Warum verschiebt Andromeda den Hebel von Targeting zu Creatives?
Welche Rolle spielen weitere KI Modelle in Metas Auslieferung?
Andromeda arbeitet nicht allein. Es entscheidet vor, während andere Modelle die Reihenfolge und Relevanz weiter optimieren. Deshalb lohnt es sich, Kampagnen als System zu betrachten: Retrieval, Ranking, Sequenzierung und Messung greifen ineinander. Meta beschreibt mit GEM ein Modell, das als Grundlage andere Empfehlungsmodelle in der Ads Auslieferung unterstützt. Dadurch steigt die Bedeutung konsistenter Inputs, weil das System Muster über viele Signale hinweg lernt. Außerdem hilft dir dieses Bild beim Debugging: Wenn Ergebnisse schwanken, liegt es häufig an unsteten Inputs, etwa wechselnden Events, wechselnden Zieldefinitionen oder sehr heterogenen Creatives ohne klare Struktur. Allerdings kannst du die Modelle nicht direkt steuern. Du steuerst nur, was du einspeist: Angebot, Creative Vielfalt, Budgetlogik, Messung. Folglich sollten Teams ihre Prozesse anpassen. Zum Beispiel braucht Creative Produktion jetzt eine feste Kadenz, während Tracking Stabilität die Lernbasis schützt. Meta Engineering
Für stabile Signale und saubere Messung lohnt sich ein Blick in unseren Beitrag zum Thema Setup und Tracking. Gerne können wir dich auch supporten.
Welche Advantage+ Entwicklungen hängen direkt mit Andromeda zusammen?
Meta kommuniziert Andromeda vor allem im Kontext von Advantage+ Automatisierung. Dort zeigt sich die neue Logik am deutlichsten, weil das System viele Entscheidungen übernimmt. In einem offiziellen Update zu Advantage+ beschreibt Meta, dass man seit dem Launch von Andromeda eine Verbesserung der Anzeigenqualität um 8 Prozent beobachtet. Gleichzeitig testet Meta vereinfachte Kampagnen Setups, damit mehr Ziele von den KI Optimierungen profitieren. Daher wird das Produkt Denken wichtiger als das Setup Denken: Du definierst Ziel und Assets, während das System Auslieferung und Matching optimiert. Außerdem kündigt Meta sichtbarer an, wann Advantage+ aktiv ist, damit Werbetreibende die Automatisierung leichter einordnen. Somit passt du deinen Account Prozess an: Weniger Zeit im Kleinteilig Tuning, mehr Zeit in Creative Roadmaps, Landingpage Konsistenz und Angebotslogik. Schließlich solltest du Erwartungen an Lernphasen neu setzen, weil Automatisierung schneller iteriert und schneller ermüdet, wenn du keine neuen Inputs nachlieferst.
Wie viel Creative Varianz ist realistisch und wie organisierst du sie?
Varianz heißt nicht, dass du beliebig viele Anzeigen brauchst. Stattdessen brauchst du genug unterschiedliche Konzepte, damit das System echte Alternativen hat. Außerdem solltest du Varianten entlang von klaren Achsen bauen: Hook, Format, Creator, Offer, Proof, Länge. Meta hat Advantage+ Shopping Kampagnen früh als Automatisierungsprodukt positioniert und dabei beschrieben, dass das System viele kreative Kombinationen automatisieren kann. Das zeigt die Richtung: Systeme skalieren besser, wenn du ihnen Bausteine gibst, die sie kombinieren und matchen können. Daher lohnt sich ein Baukasten Ansatz. Du definierst pro Woche zwei neue Konzepte und pro Konzept mehrere Assets. Anschließend lässt du das System testen, während du die Gewinner klar taggst. Allerdings brauchst du eine Grenze, sonst verlierst du Übersicht. Eine gute Praxis ist, pro Angebot drei bis fünf Motivcluster aktiv zu halten und jede Woche frische Hooks nachzuschieben. Somit reduzierst du Creative Müdigkeit, ohne Chaos zu erzeugen. Meta
Was ändert sich konkret in Setup und Optimierung?
| Aspekt | Vor Andromeda | Mit Andromeda in der Praxis |
|---|---|---|
| Zielgruppen | viele Interessen, Lookalikes, Ausschlüsse | breiter, dafür klare Angebote und Creatives |
| Struktur | viele Kampagnen und Ad Sets | weniger Kampagnen, mehr Daten je Set |
| Testing | kleine Varianten am Gewinner | größere kreative Sprünge je Cluster |
| Steuerung | Regeln und manuelle Eingriffe | Prozesse, Kadenz, saubere Signale |
| Lernlogik | langsam, stärker segmentiert | schneller, dynamischer, Creative getrieben |
Checkliste für die Umstellung in 7 Schritten
Vereinfache Struktur: Reduziere unnötige Kampagnen Duplikate, damit Signale gebündelt ankommen.
Definiere ein Hauptziel pro Kampagne, damit Lernsignale konsistent bleiben.
Baue Creative Cluster: pro Cluster ein klarer Hook und ein klarer Proof.
Liefere echte Varianz: neue Szenen, neue Creator, neue Einstiege, nicht nur neue Farben.
Schütze die Lernphase: ändere Budgets in klaren Schritten, nicht im Stundentakt.
Miss pro Cluster: bewerte Gewinner nach CPA, ROAS oder Lead Qualität, nicht nach CTR allein.
Plane Nachschub: setze eine wöchentliche Creative Kadenz, sonst kippt Performance.
Fazit
Andromeda verschiebt Meta Ads in Richtung Automatisierung und Creative Vielfalt. Deshalb gewinnt, wer Struktur vereinfacht und konsequent neue Konzepte liefert. Außerdem wird Tracking Stabilität wichtiger, weil das System sonst schlechter lernt. Wenn du willst, auditieren wir deinen Account, bauen eine Creative Roadmap und setzen ein belastbares Testing System auf. Melde dich bei Mediatouch für eine Andromeda Standortbestimmung und einen klaren 30 Tage Plan.
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